Jeden Donnerstag findet hier in einem kleinen Club in der Nähe der Puerta del Sol ein Treffen für Erasmusstudenten statt. Gleichzeitig wird hier von halb 9 bis halb 11 ein Salsakurs angeboten, welchen ich mir gestern angeschaut habe.
Um ehrlich zu sein hatte ich mir das schon ein bisschen anders vorgestellt. Die Gruppe war viel zu groß, so dass man den Tanzlehrer von hinten gar nicht mehr sehen konnte, was das Erlernen der Schritte ein bisschen erschwerte. Nach ca. einer halben Stunde hieß es dann Pärchen bilden. Großartig :-). Der Größe nach wurde mir dann ein Spanier namens Javi zugeordnet, welcher genauso groß war wie ich. Da wir beide noch blutige Anfänger auf diesem Gebiet waren, kam es zu dem ein oder anderen amüsanten Zwischenfall. Nach dem Kurs traf ich mich noch mit Andrej an der Puerta del Sol und wir gingen in die bekannte Tapas-Bar „El Tigre“. Hier bekommt man zu jedem Getränk einen riesigen Teller mit leckeren Tapas, wodurch der Laden immer sehr voll ist. Wir hatten Glück und ergatterten noch einen Platz an der Bar. Dort lernten wir ein nettes Pärchen aus den States kennen, mit denen wir uns recht nett unterhielten.
Gestern Abend traf ich mich mit einigen netten Spaniern aus einem meiner Kurse. Verabredeten uns um 10 Uhr an der Plaza de Espana. Von hier aus ging es in eine typische spanische Bar zum Wein trinken. Der Weisswein den wir tranken, war sehr lecker und spritzig. Allerdings köpften wir insgesamt 12 Flaschen ( waren zu 7). Es war eine feuchtfröhliche Runde und wirklich sehr witzig. Leider war für 2 der Mädels der Alkohol zu viel und der Abend nahm eine weniger schöne Wandlung an. Zwei Stunden verbrachte Andrean damit die völlig aufgelösten Mädels zur Vernunft zu bringen. War wirklich sehr ätzend weil es hier nachts schon frisch wird und ich keine Lust hatte den restlichen Abend auf der Straße zu verbringen. Andrean wollte dann unbedingt noch in einen Club in Chueca gehen, dem Gay-Viertel Madrids. Da ich durchgefroren war und es bereits halb 4 auf meiner Uhr anzeigte, hatte ich keine große Lust mehr, doch ließ mich überreden. Der Eintritt von 10 Euro um diese Zeit fand ich mehr als unverschämt, doch das hat die Dame an der Kasse leider nicht interessiert. Wir sind also in den noch sehr vollen Club gegangen und haben bis 6 Uhr gefeiert. Die Musik war seltsamer spanischer Pop und so gar nicht mein Ding, aber es war trotzdem ganz nett. Um halb 8 Uhr morgens kam ich dann völlig erschöpft endlich zu Hause an und ging schlafen. Heute wird ein eher ruhiger Tag. Heute Abend kochen Andrej und ich vegetarische Lasagne für die WG und vielleicht gehen wir noch in eine Flamenco-Bar.
Liebe Grüße, Tabea
Um ehrlich zu sein hatte ich mir das schon ein bisschen anders vorgestellt. Die Gruppe war viel zu groß, so dass man den Tanzlehrer von hinten gar nicht mehr sehen konnte, was das Erlernen der Schritte ein bisschen erschwerte. Nach ca. einer halben Stunde hieß es dann Pärchen bilden. Großartig :-). Der Größe nach wurde mir dann ein Spanier namens Javi zugeordnet, welcher genauso groß war wie ich. Da wir beide noch blutige Anfänger auf diesem Gebiet waren, kam es zu dem ein oder anderen amüsanten Zwischenfall. Nach dem Kurs traf ich mich noch mit Andrej an der Puerta del Sol und wir gingen in die bekannte Tapas-Bar „El Tigre“. Hier bekommt man zu jedem Getränk einen riesigen Teller mit leckeren Tapas, wodurch der Laden immer sehr voll ist. Wir hatten Glück und ergatterten noch einen Platz an der Bar. Dort lernten wir ein nettes Pärchen aus den States kennen, mit denen wir uns recht nett unterhielten.
Gestern Abend traf ich mich mit einigen netten Spaniern aus einem meiner Kurse. Verabredeten uns um 10 Uhr an der Plaza de Espana. Von hier aus ging es in eine typische spanische Bar zum Wein trinken. Der Weisswein den wir tranken, war sehr lecker und spritzig. Allerdings köpften wir insgesamt 12 Flaschen ( waren zu 7). Es war eine feuchtfröhliche Runde und wirklich sehr witzig. Leider war für 2 der Mädels der Alkohol zu viel und der Abend nahm eine weniger schöne Wandlung an. Zwei Stunden verbrachte Andrean damit die völlig aufgelösten Mädels zur Vernunft zu bringen. War wirklich sehr ätzend weil es hier nachts schon frisch wird und ich keine Lust hatte den restlichen Abend auf der Straße zu verbringen. Andrean wollte dann unbedingt noch in einen Club in Chueca gehen, dem Gay-Viertel Madrids. Da ich durchgefroren war und es bereits halb 4 auf meiner Uhr anzeigte, hatte ich keine große Lust mehr, doch ließ mich überreden. Der Eintritt von 10 Euro um diese Zeit fand ich mehr als unverschämt, doch das hat die Dame an der Kasse leider nicht interessiert. Wir sind also in den noch sehr vollen Club gegangen und haben bis 6 Uhr gefeiert. Die Musik war seltsamer spanischer Pop und so gar nicht mein Ding, aber es war trotzdem ganz nett. Um halb 8 Uhr morgens kam ich dann völlig erschöpft endlich zu Hause an und ging schlafen. Heute wird ein eher ruhiger Tag. Heute Abend kochen Andrej und ich vegetarische Lasagne für die WG und vielleicht gehen wir noch in eine Flamenco-Bar.
Liebe Grüße, Tabea
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